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Die uralte Richtlinie der Hofnarren, dass
Kritik umso besser ankommt, je kunstvoller und geschickter sie verpackt
wird, ist vielleicht aus der Mode gekommen, jedoch nach wie vor gültig. In
diesem Sinne verstehen es Cornelius und Matthias Fritz mit ihren
hintersinnigen Texten, bissigen Klavierballaden und Parodien den Nerv der
Zuhörerschaft zu treffen.
Mit einer großen Portion Selbstironie decken
sie die Ungereimtheiten zwischen ihrer tiefverwurzelten schwäbischen Seele
und der allgegenwärtigen Globalisierung schonungslos auf. Und da die Welt
über Sprache definiert wird, ist ihr gemeinsamer DialekTick das absolut
geeignete Mittel, um die Logik der menschlichen Widersprüche zu
veranschaulichen.
Beim Publikum ist der Zwerchfellmuskelkater
vorprogrammiert. Die geistigen Nachwirkungen sind dagegen sicherlich
gravierender.
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